Neziri Bau macht WDVS, Fassadendämmung, Außenputz, Innenputz, Fassadensanierung, Maurerarbeiten und Stuckateurarbeiten. Das sind mehrere Leistungen. Die naheliegende Lösung wäre eine Seite „Leistungen" mit sieben Abschnitten darauf gewesen. Ich habe mich dagegen entschieden und für jede Leistung eine eigene Seite gebaut. Hier steht, warum.
Das Problem mit der Sammelseite
Eine Seite mit sieben Abschnitten hat eine Überschrift. Google kann dieser einen Seite genau ein Thema zuordnen. Wer nach „WDVS Bielefeld" sucht, findet also eine Seite, auf der WDVS ein Siebtel des Inhalts ausmacht — und die im Titel die übrigen sechs Leistungen mitschleppt.
Für den Betrieb hieß das: Es kamen Anfragen, aber selten zu den Leistungen, die er ausführen wollte. Die Seite erklärte alles ein wenig und nichts genau.
Die Entscheidung: eine Seite pro Leistung
Jede Leistung hat jetzt eine eigene Seite mit eigener Überschrift, eigener Beschreibung und eigenen strukturierten Daten. Die Seite zur Fassadensanierung handelt von Fassadensanierung. Kein Abschnitt kämpft gegen sechs andere um Aufmerksamkeit.
Der Aufwand dafür liegt nicht in der Technik, sondern in den Inhalten. Sieben Seiten brauchen sieben Beschreibungen. Der Betrieb hat dafür eine Liste mit drei Fragen je Leistung bekommen: Was machen Sie genau? Für wen? Und was unterscheidet Ihre Ausführung von der billigeren Variante? Aus den Antworten sind die Texte entstanden.
Die Einsatzgebiete kamen dazu
Der zweite Teil war die Frage nach dem Ort. Ein Betrieb aus Bielefeld arbeitet auch in Gütersloh und Umgebung. Wer in Gütersloh nach einer Fassadensanierung sucht, soll nicht die Bielefeld-Seite finden.
Deshalb gibt es zusätzlich Seiten für die Einsatzgebiete, die jeweils auf die Leistungen verweisen. Leistung und Ort werden getrennt aufgebaut und dann verknüpft — statt „Fassadensanierung Gütersloh" als eine Seite zu bauen, die mit der nächsten Stadt wieder konkurriert.
Was der Betrieb liefern musste
Bilder. Und zwar echte. Die Seite lebt davon, dass sie zeigt, was auf der Baustelle passiert. Fotos von der eigenen Arbeit schlagen jedes gekaufte Motiv — nicht weil sie schöner sind, sondern weil sie belegen, dass der Betrieb das schon gemacht hat.
Das war der Teil, der am längsten gedauert hat. Nicht der Bau.
Was ich beim nächsten Mal anders mache
Ich würde die Bilder früher einsammeln. Die Struktur stand zuerst, die Bilder kamen später — dadurch lag die Verzögerung am Ende bei einem Posten, den ich nicht beeinflusse. Beim nächsten Projekt frage ich vor dem ersten Entwurf nach dem Bildmaterial — und wenn keines vorhanden ist, plane ich einen Termin ein, an dem jemand fotografiert.
Die Struktur selbst würde ich wieder so bauen. Mehrere Leistungen und mehrere Orte sind kein Fall für eine Sammelseite.
Die Seite ist live: neziribau.com. Der vollständige Case steht unter Referenzen.